Willkommen bei der Online-Version unserer Stadtteilzeitung. 

Lesen Sie hier ausgewählte Texte der aktuellen Ausgabe. Die komplette Zeitung finden Sie im Archiv.

Heimatverein-Kirschblütenfest-Feuerwerks-Erlebnis-Bootsfahrt

Der etwas umständlich formulierte Titel versucht auszudrücken, was die Veranstaltung am Abend des 31. Mai 2019 auf der Außenalster, den Alsterkanälen und -seitenarmen so alles für die rund 70 Teilnehmer war. Wollte man sich ganz kurz fassen, könnte man sagen: Ein rundum super gelungenes fröhliches, beeindruckendes, unterhaltsames und genussbetontes Event (wenn man diesen Ausdruck mag).

Aber von dem Chronisten kann man vielleicht noch einige Detailschilderungen erwarten. Okay. Er könnte dann z. B. von launigen Anmerkungen des Kapitäns berichten, der u. a. mit der – für zukünftige ähnlich gestaltete Touren sicher beruhigend wirkenden – Bemerkung aufwartete, dass das Alsterschiff „Alstersonne“ aus verschiedenen Gründen nicht wie die „Titanic“ untergehen könne: Zum einen, weil die Tiefe der Alster im allgemeinen nicht zum Kentern ausreicht, und zum anderen, weil Ende Mai auf der Alster Eisberge eher selten beobachtet werden. Ob das für den Havariefall empfohlene Ans-Ufer-Laufen (weil eben die Alster gar nicht so tief sei) jedem Teilnehmer am Ende der Tour noch möglich gewesen wäre, soll einmal dahingestellt bleiben.

Gern berichtet der Chronist auch von der leckeren Suppe (selbst erlebt die gut gewürzte Gulaschsuppe, berichtet wurde gleiche Einschätzung von der Kartoffelsuppe), die wir dann natürlich „allegemacht“ haben! Da müssen sich die Veranstalter nicht wundern, dass das aufgegessen wird, wenn es so gut schmeckt. Zumindest die nicht Eingeweihten wunderten sich sehr, dass das Schiff gegen 21:30 Uhr am Anleger Uhlenhorster Fährhaus festmachte und die Veranstalter große Betriebsamkeit an den (späten) Tag legten; nach kurzer Zeit konnte man feststellen, dass offenbar Bier, Chips und Salzstangen nachgebunkert wurden. Hatten die Veranstalter die leeren Suppentöpfe und das aufgegessene Brot als echte Versorgungskrise gedeutet und um den Fortbestand der Klein Borsteler Ureinwohner gefürchtet? Jedenfalls sorgten diese Betriebsmittel auf dem Tisch für ein sicheres Gefühl, dass für die weitere Fahrt kein Mangel herrschte.

Und es ist zu berichten von Eindrücken, die den Betrachter gefangen nahmen (wenn man den Blick von Speisen und Getränken ab- und dem Geschehen außen zuwendete): Die unvergleichlich sanfte Stimmung, die die leicht verschleierte untergehende Sonne auf die Wasseroberfläche zauberte, mit all den kleinen Booten, die sich zu einem kaum überschaubaren Gewimmel auf der Alster einfanden, das Aufleuchten der goldenen Micheluhr und das Schimmern der Elphi-Silhouette im Hintergrund der Stadtkulisse, dann – nach Sonnenuntergang – die typische blaue Stunde, in der die eben noch gelblich scheinende Seenlandschaft in ein fast unwirkliches Blau getaucht wurde, bis es dann ganz dunkel wurde, und dann – ja, dann ging das Feuerwerk los, das wir von unserem Schiff wie von einem Logenplatz bestaunen und genießen konnten. Auf den einzelnen Ebenen – von dicht über der Wasseroberfläche bis ganz oben am Himmel – erschienen die verschiedensten wunderschönen Formen und Farben, gespiegelt im Wasser der Alster, besonders auffällig die Spiegelung der großen roten Sterne, nacheinander in eine großartige Regie gepackt und von den Zuschauern an Bord oft mit einem erstaunten Ooh und Aah begleitet. Wer einen solchen Gesamteindruck – den der Chronist nicht angemessen beschreiben kann – selbst erleben möchte, tja, der sollte sehen, dass er bei einer ähnlichen Veranstaltung in einem kommenden Jahr einen Platz ergattert.
Apropos Veranstalter: Es ist bewundernswert, was Kay Meinecke und seine Mitwirkenden letztlich auf die Beine gestellt haben, um die Veranstaltung zu einem reibungslosen Genussereignis zu machen: Beginnend mit der individuellen Bus+Privat-PKW-Anreise, der langen (aber nie langweiligen!) Bootsfahrt bis hin zu einer Anlieferung fast vor der Klein Borsteler Haustür am Anleger Ohlsdorf (da war ich noch nie!) und wieder einer teilweise individuell angelegten Rückfahrt. Ich kenne Leute, die gebrauchen für so etwas den Ausdruck „genial“, na gut; ich sage mal gaaanz großartig, das meint dann wohl dasselbe. Kurze Zusammenfassung? Siehe ganz oben.

Bernd Löwer

PS. Auch für die Veranstalter vom Heimatverein war es ein „super Abend“, wie Kay Meinecke betont, der viel Spaß machte und von einem tollen Miteinander geprägt war. „Tatsächlich haben wir spontan nochmal Snacks und Getränke nachgeladen, weil uns wichtig war, dass alle satt und zufrieden diesen Ausflug genießen konnten. Ein dickes Danke geht auch an unser Service-Team: Louis, Johanna und Cherin, die einen klasse Job gemacht haben.“

Plakatwand in Klein Borstel

Die Stellwand vom Heimatverein Klein Borstel steht im Dorfkern – direkt vor Mein Friseur Meinecke an der Stübeheide. Hier lassen sich Veranstaltungen und andere nicht-gewerbliche Informationen veröffentlichen. Allerdings soll hier nicht wahllos angeklebt werden. Wer Interesse hat, den Platz für eine Ankündigung zu nutzen, kann sich wenden an: Jürgen Bergner, Tel.0170 – 930 93 71

Sommertreff Heimatverein

Neuer Vorstand – neue Ideen. Eine dieser neuen Ideen ist ein sommerlicher Mitgliedertreff, bei dem aber auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen sind. Er soll Gelegenheit bieten, sich in lockerer Atmosphäre über alle möglichen Vereins- und Veranstaltungsthemen auszutauschen. Deswegen lädt der Vorstand vom Heimatverein Klein Borstel am Mittwoch, dem 14. August zum Sommertreff ins Gemeindehaus an der Stübeheide. Ab 19 Uhr sind die Türen geöffnet, die Vorstandsmitglieder anzutreffen und auch Getränke und Snacks bereitgestellt. „Wir würden uns über viele Gäste freuen, die mit uns ins Gespräch kommen möchten, denn für unsere Arbeit als Vorstand ist es wichtig, dass wir die Wünsche unserer Mitglieder kennen und auch Kritik oder neue Ideen an uns herangetragen werden“, so Arnold Meinecke, der 1. Vorsitzende des Heimatvereins.

Flohmarktzeit

Am 1. September ist es soweit: Der große Flohmarkt in Klein Borstel lädt von 13 bis 17 Uhr zur Schnäppchenjagd. Wer sich noch einen Verkaufsstand sichern möchte, kann dies in der Buchhandlung Tolle Geschichten am Tornberg machen. Der Preis für einen 3-Meter-Stand beträgt 20,- Euro. Veranstalter sind der Heimatverein und die IG der Gewerbetreibenden in Klein Borstel.

Alsterfloh

Auf dem Alsterdorfer Markt ist wieder Flohmarktzeit – am Sonntag, 14. Juli von 9 bis 17 Uhr. Der Alsterfloh ist einer der beliebtesten Flohmärkte in Norddeutschland und wird besonders wegen seiner ruhigen und familiären Atmosphäre geschätzt. Hier geht alles über den Tapeziertisch, was vom Verkäufer nicht mehr gebraucht wird, beim Käufer aber heiß begehrt ist. Der Flohmarkt ist ausschließlich für private Anbieter.

Canastaspieler gesucht

Immer am ersten Montag im Monat lädt der Heimatverein ab 19 Uhr die Kartenspieler/innen in Klein Borstel zum gemeinsamen Reizen und Zocken. Dann wird im Familienzimmer vom Gemeindehaus ein ordentlicher Skat gekloppt – und eigentlich kann auch Canasta gespielt werden. Die Betonung liegt allerdings auf „eigentlich“, denn seit einiger Zeit fehlen hierfür genügend Mitspieler/innen. Vielleicht findet sich ja der eine oder die andere, um die entstandenen Spielerlücken zu fühlen. Interessenten können sich für weitere Infos gerne bei Arnold Meinecke unter Tel. 5935 37 88 melden.