Willkommen bei der Online-Version unserer Stadtteilzeitung. 

Lesen Sie hier ausgewählte Texte der aktuellen Ausgabe. Die komplette Zeitung finden Sie im Archiv.

Das Theater geht weiter – Speeldeel 2.0

Nachdem im vergangenen Jahr der letzte Vorhang der Speeldeel-Spielzeit gefallen war, blieb vor allem eine Frage offen: Was wird aus der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins? Durch den Abgang von Manfred Thiele, dem langjährigen Regisseur und „Motor“ der Speeldeel, war eine Lücke entstanden. Die Antwort, wie diese Lücke zu schließen ist, musste erstmal gefunden werden.

Über den Sommer setzten sich deswegen alle Beteiligten zusammen, um zu beraten, ob und wie es weitergehen soll. Geklärt werden musste auch, wer denn überhaupt weitermachen will. Eines wurde bei diesen Beratungen schnell deutlich: Das Feuer der Schauspielleidenschaft brennt bei allen. „Für mich war klar, dass ich weitermachen will, weil mich das Theaterspielen „gepackt“ hat und mir ohne diese tolle Truppe etwas ganz Wertvolles fehlen würde“, betont Birgit Vollstädt. Und das galt nicht nur für sie. Auch „alte Hasen“ wie Barbara Hamann, Norbert Bendfeldt und Margit Lüben sind wieder mit an Bord. Dazu die beiden Svens – Peters und Mamero. Die beiden Franks – Gajek und Bode. Und nicht zuletzt Suleika Kaufmann und Silke Weißermel.
Letztere ergänzt: Das Tolle an der Speeldeel ist auch die Herausforderung, auf plattdütsch zu schnacken. Außerdem ist es die super Crew, die neben den Spielern, so viel leistet: Bühnenbild, Requisiten, Regie, Maske, das Catering und, und, und. Es ist toll, was da auf die Beine gestellt wird.“
Das Schauspiel-Ensemble der Speeldeel war also bereit – doch wer sollte die Regie führen? Und bevor sich das große Grübeln auftat, lag die Antwort auf einmal ganz nah, denn im Dunstkreis der Theatergruppe tummeln sich so einige kreative Menschen – und eine davon traute sich, aus dem Schatten zu treten: Ilka Mamero. Auch in ihr knistert seit vielen Jahren die Glut der Theaterleidenschaft. Mit dem Eltern-Schüler-Lehrer-Ensemble der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) brachte sie verschiedene Stücke auf die Bühne und agierte dort als Sängerin, Schauspielerin, aber auch als Assistentin der Regie. Von wem – dazu später mehr.„Als ich erfahren habe, dass die Speeldeel-Schauspieler sich zu Beratungen treffen, habe ich kurzerhand entschieden, meine Bewerbung für die Regie bei ihnen abzugeben, berichtet Ilka Mamero. Und diese war so glühend und engagiert, dass die Gruppe nicht lange überlegen musste.
Noch am selben Abend ging es los mit Stücke lesen, Pläne machen, Ideen entwickeln. „Ganz wichtig war mir aber auch, das Gespräch mit Manfred Thiele zu suchen, denn sein Erfahrungsschatz mit der Speeldeel ist riesig und es ist wertvoll, darauf zurückgreifen zu können“, betont Ilka Mamero. Es ist der Redaktion nicht bekannt, was genau dieses Gespräch ergeben hat, aber so, wie wir Manfred Thiele kennen, wird er es sich sicher nicht nehmen lassen „seine“ Speeldeel im Auge zu behalten. Was bekannt ist: Die Stückauswahl ist bereits erfolgreich abgeschlossen, die Rollen sind vergeben, erste kleine Proberunden versprechen Erfreuliches. Die Ideen sprudeln und die Bühnenbauer René Lüben und Heiko Gloe grübeln bereits, wie sie alles gekonnt in Szene setzen können. Es wird diesmal auch eine Regieassistenz geben. Außerdem sollen Requisite und Kostüme auf verschiedenen Schultern liegen.
Alle interessierten Theaterfreunde dürfen sich auf ein modernes, lustiges, hanseatisches Stück mit einer Vielzahl unterschiedlicher Charaktere freuen und gespielt wird selbstverständlich op platt. Und es wird in dieser Spielzeit sogar einen Überraschungsgast auf der Bühne geben – aber mehr wird hier nun wirklich nicht verraten. „Ich freue mich sehr, dass wir auch nächstes Jahr wieder gemeinsam ein Stück auf die Bühne bringen, mit dem wir unsere langjährigen, treuen Gäste hoffentlich begeistern und vielleicht auch ein paar neue Fans dazugewinnen können“, sagt Sven Mamero und betont, dass er keine Probleme damit habe, als Schauspieler von seiner Ehefrau Regieanweisungen entgegenzunehmen: „Da bin ich Profi und außerdem bin ich das doch gewöhnt“, fügt er augenzwinkernd hinzu.
Dass die neue Spielleiterin ihre Aufgabe sehr professionell angeht, zeigt sich auch daran, dass sie sich den einen und anderen Tipp von einem echten Profi geben lässt. „Ich freue mich sehr, dass Vijak Bayani sich bereit erklärt hat, mir Fragen zu beantworten, die sich im Rahmen meiner erste Regiearbeit zwangsläufig stellen.“ Die Schauspielerin, die aus TV-Klassikern, wie der Sesamstraße, dem Großstadtrevier oder Der Alte bekannt ist, war bei den erwähnten Aufführungen an der ASS die Regisseurin, arbeitet außerdem als Schauspielcoach und wohnt im benachbarten Wellingsbüttel.
Das Projekt Speeldeel 2.0 kann also starten – Ende März geht das Theater weiter. Und das ist erfreulich, denn letztlich ist doch ein Frühjahr in Klein Borstel ohne die Speeldeel – frei nach Loriot – möglich, aber sinnlos.

Adventskaffee mit Julklapp

In der Vorweihnachtszeit steht beim Heimatverein traditionell ein weihnachtlicher Nachmittag bei Kaffee, Torte und Kuchen im Gemeindehaus auf dem Programm. Am Samstag, dem 14. Dezember um 15 Uhr ist es wieder soweit. Gemütlicher Klönschnack und gemeinsames Singen stehen diesmal im Vordergrund. Für die musikalische Begleitung sorgt kein Geringerer als der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Sven Mamero, mit seiner Gitarre. Außerdem soll es zum süß-besinnlichen Genuss auch einen Julklapp geben. Die Geschenke dafür besorgt der Heimatverein. Lassen Sie sich überraschen!
Der Preis für den adventlichen Nachmittag beträgt für Mitglieder des Heimatvereins 15,- Euro, andere Gäste zahlen 18,- Euro. Verbindliche Anmeldung ab sofort per Mail an info@kleinborsteler.de.

Grünkohl und Bingo

Die beliebte herbstliche Schlemmerausfahrt mit Spielvergnügen wartet. Am Sonntag, dem 17. November fährt der Heimatverein Klein Borstel zum traditionellen Grünkohlessen mit Bingo. Es geht wieder nach Kayhude in den „Alten Heidkrug.“ Abfahrt mit einem Bus vom „Reisedienst Nord“ ist um 12.30 Uhr vor der Ladenzeile Stübeheide. Gegen 13 Uhr ist dann Schlemmerstart im Alten Heidkrug. Die Rückkehr nach Klein Borstel ist am späten Nachmittag geplant.
Zunächst können wir nur Anmeldungen unserer Mitglieder berücksichtigen. Sollten noch Plätze frei sein, sind Gäste selbstverständlich herzlich willkommen. Der Bus kann 60 hungrige Grünkohl-Gourmets aufnehmen, und da die Plätze erfahrungsgemäß sehr schnell ausgebucht sind, ist den Interessierten eine rechtzeitige Anmeldung zu empfehlen.
Kostenbeitrag: Mitglieder 24,- Euro, Gäste 28,- Euro. Bezahlt wird im Bus. Verbindliche Anmeldungen ab sofort bei Arnold Meinecke, Telefon 593 537 88 . Sofern Sie nur den Anrufbeantworter erreichen, nennen Sie Sie langsam und deutlich Ihren Namen und Ihre Telefonnummer und teilen uns mit, ob Sie Mitglied des Vereins oder ein Gast sind.

Tannenbaumschmücken

Am Samstag, dem 30. November veranstaltet der Heimatverein das traditionelle Tannenbaumschmücken im Dorf. Bereits am Vormittag wird mit dem Hubwagen der obere Teil der Dorftanne geschmückt. Groß und Klein sind dann ab 13 Uhr herzlich willkommen, auf eine Erbsensuppe, heiße Wurst und einen heißen Glühwein oder Punsch vorbeizuschauen, um den unteren Teil der Tanne einzukleiden und gemeinsam die Weihnachtszeit einzuläuten. Die fleißigen, kreativen Kinder aus den Klein Borsteler Kitas sorgen wieder für den passenden Baumschmuck. Aber natürlich darf jedes andere Kind aus Klein Borstel, auch etwas Gebasteltes mitbringen, was den Baum schmücken soll. Zur Belohnung für den kreativen Nachwuchs gibt es natürlich auch wieder eine kleine, süße Leckerei.

Kindertheater

Die IG der Gewerbetreibenden in Klein Borstel lädt wieder alle Kinder des Dorfes – und natürlich ihre Freunde und Eltern – zum Weihnachtstheater ein. Am Samstag, dem 7. Dezember um 15 Uhr heißt es im Gemeindehaus an der Stübeheide: „Wo ist der Weihnachtsmann?“ Es ist nicht zu fassen, der Weihnachtmann ist plötzlich spurlos verschwunden und ausgerechnet jetzt, wo doch Weihnachten kurz vor der Tür steht. Der Briefträger muss alle Wunschbriefe zurückbringen. Was ist passiert? Lisa und ihre Freundin, die Taschenmaus Pieps, beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen und machen sich auf die Suche. Es sind nur noch wenige Tage bis Heiligabend. Unterwegs treffen sie Benny, den Sohn vom Räuber Kraxefuß und den Igel Stachel, der völlig durcheinander ist und Schreckliches zu berichten weiß. Moving Puppets, das Figurentheater von und mit Andrea Schulz, präsentiert ein unterhaltsames, lebensbejahend fröhliches, intensives Theatererlebnis mit fantasievoller Geschichte nicht nur für Kinder. Empfohlen ist es für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren. Karten zu 3,- Euro gibt es ab sofort in der Buchhandlung Tolle Geschichten am Tornberg.